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Stonetown CZ - 4. 7. September 2008

Donnerstag:

Vereinzelt treffen versprengte Truppen im Lager ein. Die Strapazen der letzten Tage sind jedem anzusehen. Langsam aber stetig steigt die Zahl der Truppen. Das Fehlen unseres 1st Sergeant bereitet mir Sorge.

 

Freitag:

Morgen:
Noch immer kein Zeichen unseres Sergeanten. Das Lager f?llt sich stetig. Es wird gedrillt. Unser Colonel wirkt nerv?s. Ob er uns etwas verheimlicht?

Mittag:
Au?er Drill ist nicht viel passiert. Die 1st Virginia ist soeben eingetroffen. Auch Zuaven sind im Camp. Unser 1st Sergeant ist noch immer nicht hier. Der Colonel hat mir das Kommando ?ber die South Carolina Truppen ?bertragen. Gerade mal eine Kompanie.

 

Abend:
W?hrend eines Drills wird es pl?tzlich ernst. Sch?sse gellen in der Abendsonne. Die 1st Virginia und die South Carolina Truppen gehen in den Wald, in die Richtung aus der die Sch?sse kamen. Wir sind die rechte Flanke.
Vor uns tauchen Truppen auf. Schnell entwickelt sich ein Feuergefecht. Ich w?ge unsere linke Flanke in Sicherheit und sichere unsere Front und die rechte Flanke ab. Pl?tzlich sind wir von links und vorne unter Feuer. Unsere rechte Flanke ist vollkommen offen. Die Situation ist kaum mehr durchschaubar.
Nach kurzer Zeit sind wir von 3 Seiten unter Feuer. Ich wei? nicht wo die M?nner aus Virginia sind. Ich f?rchte dass wir eingekesselt werden. Ich befehle den R?ckzug und formiere die South Carolina neu.
Ein schwerer Fehler wie sich sp?ter herausstellen sollte. Meine rechte Flanke wurde von Yankees unter Beschuss genommen, ebenso wie meine Front. Meine linke Flanke war in ein Feuergefecht mit der rechten Flanke der Virginia Truppen verwickelt. Die M?nner konnten Freund von Feind in der Abendd?mmerung nicht mehr unterscheiden. Der R?ckzug meiner Truppen machte es den Yankees m?glich die linke Flanke von Virginia zu umgehen. Auch diese musste sich zur?ckziehen.

Samstag:
Morgengrauen:
Sch?sse kommen aus dem Wald. Unsere Picket Line berichtet, dass sich die Yankees gegenseitig beschie?en. Ich gebe Alarm. Es wird nicht lange dauern bevor der Feind seinen Irrtum bemerkt. Je sp?ter desto besser f?r uns. Die Artillerie ist schon in Stellung. Wir sichern die Stadt. Es war ein hartes Gefecht. Die Yankees dr?cken uns aus der Stadt heraus. Aber unser Gegensto? war sehr pr?zise und die Stadt war wieder unser. Auch die eingenommenen Gesch?tze haben wir jetzt wieder.

Mittag:
Nur Drill. Sonst verhalten sich beide Seiten ruhig. Ich hoffe es bleibt so.

Nachmittag:
Zu fr?h gefreut: Die Yankees drohen unsere Artillerie auf dem H?gel zu nehmen. South Carolina soll diese verteidigen.
Es war ein harter Kampf. Die erste Welle der Yanks drohte uns zu ?berrollen. Zum Gl?ck kamen Virginia und die Zuaven genau zum richtigen Zeitpunkt und drehten die Flanke der Yankees. Jetzt waren wir im Vorteil. Virginia treibt die Yankees tief in den Wald. F?rs erste herrscht wieder Ruhe.
Ich nutze die Zeit um sicherzustellen, dass meine M?nner noch gen?gend Munition und Wasser haben.
Eine Stunde sp?ter kommen wieder Yankees. Ich kann nicht sagen ob es dieselben sind wie zuvor. Ich wei? nicht was mit Virginia los ist. Wurden sie ?berrannt? Wo sind die Zuaven? Werden sie kommen?
Ein heftiges langes Gefecht bricht los. Immer wieder muss ich unsere Flanke verst?rken bis ich keine Truppen mehr habe. Alles ist nun auf unserer linken Flanke. Die Yankees drehen unsere Flanke abermals. Egal wohin ich sehe ? ?berall Yankees! Oh Virginia! Oh Zuaven! So helft uns doch! Lange k?nnen wir die Stellung nicht mehr halten! Doch kein Zeichen von ihnen.
Die Yankees beginnen durch unsere Linien durchzubrechen. Die M?nner fliehen in Panik. Die Stellung ist verloren! Die Artillerie in den H?nden der Yanks. Noch viel schlimmer ist aber: Auch unsere Battle Flag ist in den H?nden der verdammten Yanks! Oh, was f?r ein schwarzer Tag f?r South Carolina!

 

Abend:
Irgendwie ist es mir gelungen die ?berlebenden wieder einzusammeln. Die Moral ist sehr schlecht. Einige drohen zu desertieren. Es ist schwer die Truppen im Lager zu halten.
Und wieder drohen die Yankees die Stadt zu nehmen. Die M?nner machen sich gerade bereit, als ich Virginia sehe. Sie kommen! Auch die Zuaven haben sie im Schlepptau! Freude!
Das Gefecht um die Stadt fand ein j?hes Ende. Der Wald brannte. Jeder, war bedacht sein Lager zu sch?tzen. So passierte was ich nie zu tr?umen gewagt h?tte. Wir halfen den Yanks, und die Yanks halfen uns. Es war ein merkw?rdiges Gef?hl. F?r die restliche Zeit sollte Frieden herrschen. Ein unausgesprochener Friede zwischen grau und blau. Wer h?tte das gedacht?

 

 



Letztes Update: 17.09.2008
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